Kulturelle Vielfalt gehört zum Alltag in öffentlichen Verwaltungen, Schulen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Gerade im direkten Kontakt mit Bürger*innen, Schüler*innen, Eltern, Klient*innen und weiteren Nutzer*innen können unterschiedliche persönliche wie kollektive Erfahrungen und Erwartungen aufeinandertreffen.
Das Seminar vermittelt ein reflektiertes und praxisnahes Verständnis von Kultur, Interkulturalität und inter- bzw. transkultureller Kompetenz. Es unterstützt die Teilnehmenden dabei, eigene Wahrnehmungs- und Deutungsmuster zu erkennen, vorschnelle kulturelle Zuschreibungen und Narrative zu hinterfragen und auch in herausfordernden Situationen professionell, wertschätzend und diskriminierungs- und kultursensibel zu handeln. Anhand konkreter Beispiele aus dem Berufsalltag werden Kommunikationssituationen analysiert und hilfreiche Handlungsstrategien entwickelt. Dabei wird kulturelle Vielfalt nicht schematisch erklärt, sondern im Zusammenspiel mit individuellen Lebensgeschichten, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und institutionellen Strukturen betrachtet.
Ziel ist es, Handlungssicherheit zu fördern und einen zugänglichen, respektvollen und adressat*innenorientierten Kontakt zu gestalten.
Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen, Schulen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit sowie aus vergleichbaren Arbeitsfeldern mit engem Kontakt zu Bürger*innen, Kund*innen, Schüler*innen, Eltern oder Klient*innen.
Die Teilnehmenden können nach dem Seminar …
- zentrale Konzepte kultureller Vielfalt fachlich einordnen,
- eigene Vorannahmen und Wahrnehmungsmuster reflektieren,
- kulturalisierende Erklärungen erkennen und differenzierter betrachten,
- Kommunikation in vielfältigen Kontaktsituationen bewusster gestalten,
- praxistaugliche Strategien für einen respektvollen und professionellen Umgang entwickeln.
Didaktische Methoden:
- fachliche Kurzimpulse
- angeleitete Selbstreflexion
- Austausch im Plenum und Kleingruppenarbeit
- Fallarbeit und Transfer in den Berufsalltag
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